Schulpolitiker der Grünen Kreistagsfraktion besuchen die Förderschulen für Geistige Entwicklung des Kreises Unna

Schulpolitiker der Grünen Kreistagsfraktion besuchen die Förderschulen für Geistige Entwicklung des Kreises Unna

„Bei uns sind die Kinder zu Beginn der Schulferien traurig und wenn es wieder losgeht,  sehr glücklich.“

Die Schulpolitiker der Grünen Kreistagsfraktion machten sich in dieser Woche ein eigenes Bild  an den zwei Schulstandorten in Bergkamen und Holzwickede und besuchten die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule sowie die Karl-Brauckmann-Schule.

Da möglichst vor der Sommerpause ein politischer Beschluss zu dem weiteren Werdegang der beiden Schulen gefasst werden soll, informierten sich der Fraktionsvorsitzende Herbert Goldmann, Hartmut Hegewald-Gnad und Hans-Ulrich Bangert sowie Stephanie Schmidt direkt vor Ort.

„Wir gehen von einem weiteren Anstieg der Schülerzahlen aus. Auch aus der bisherigen Erfahrung stellen wir immer wieder fest, dass es einen höheren Zulauf aus den Regelschulen an unsere Schule kommt,  als dass unsere Schülerklientel an Regelschulen wechseln.“, so das Fazit aus der Lehrerschaft.

An beiden Schulen wurden die baulichen Notwendigkeiten deutlich:

  • provisorische Container mit Klassenräumen,
  • energetische Defizite,
  • fehlende Differenzierungsräume,
  • zu kleine Sozialräume für die Inklusionshelfer sowie Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ)

sind die eine Seite der Negativ-Medaille.

Auf der anderen Seite  fehlt  z.B. in Bergkamen ganz dringend das Lehrschwimmbecken,  sowie die Möglichkeit, die gesamte Schulgemeinde  in einem beheizbaren Raum zu beherbergen (Präsentationen, Schulfest, etc.).

Trotz der unübersehbaren Mängel dieser äußeren Gegebenheiten spürte die Delegation aus dem Kreishaus an beiden Schulen eine gelöste und fröhliche Atmosphäre auf dem gesamten Schulgelände.
Herbert Goldmann drückte es so aus: „Dank der engagierten und klugen Organisation und des emphatischen Umgehens und Miteinanders an diesen beiden Ganztags-Schulen bemerken die Kinder nichts von dem drängenden baulichen Sanierungsstau.“

Ein Schulneubau in Modul-Bauweise, in dem Räume je nach Bedarf verkleinert oder vergrößert werden können, ein großes Plenum mit Sitzkissen oder einfach feste Garderoben und auch Eigentumsfächer für die Kinder stehen schon auf der Wunschliste der Schulleitung.

Die Grünen versprachen ihre Unterstützung, weil sie das Konzept überzeugte.

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