Gemeinsam mit CDU, SPD und FFV brachte die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag ein, mit dem die erfolgreiche offene Jugendarbeit in Holzwickede und Bönen bei den Beratungen für den Kinder- und Jugendförderplan 2026 bis 2030 erhalten und gestärkt werden konnte. Der Kreistag Unna beschloss jetzt die Sicherung einer halben Stelle in Holzwickede und die Erweiterung um eine halbe Stelle in Bönen. Dafür eingesetzt hatte sich seitens der GRÜNEN Fraktion die jugendpolitische Sprecherin Patricia Morgenthal. „Der gemeinsame Antrag zeigt, wie sehr die offene Jugendarbeit von der Politik fraktionsübergreifend als notwendig und sinnvoll geschätzt wird“, meint sie. Dass die jungen Menschen diese Angebote ebenfalls zu schätzen wissen, zeigte die rege Beteiligung an der vorigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses, an der zahlreiche Jugendliche sowie Akteurinnen und Akteure der offenen Jugendarbeit aus den betroffenen kreisangehörigen Kommunen teilnahmen. „Während der Laufzeit des Kinder- und Jugendförderplans 2026–2030 wird die Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit in Bönen, insbesondere der aufsuchenden Arbeit, begleitet und ausgewertet. Zum Ende der Laufzeit wird geprüft, ob und welche Anpassungen auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse erforderlich sind“, so der gemeinsame Fraktionsantrag.
„Die konkrete Ausgestaltung, die Einsatzorte und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure werden durch das Kreisjugendamt unter Einbindung des kreiseigenen Jugendtreffs GOin und der Ev. Kirchengemeinde Bönen sowie in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung Bönen festgelegt. Eine Verlagerung von 0,5 VZÄ von der Ev. Kirchengemeinde Holzwickede erfolgt nicht.“
Für die GRÜNE Fraktion ist der Beschluss ein klares Signal: Die offene Jugendarbeit im Kreis Unna braucht verlässliche Strukturen statt befristeter Einzellösungen. „Wir bleiben dran und werden die weitere Entwicklung in Bönen und Holzwickede aufmerksam begleiten“, kündigt Morgenthal an. Mit der vereinbarten Auswertung zum Ende des Förderzeitraums sei zudem sichergestellt, dass die Angebote bedarfsgerecht weiterentwickelt würden.